Spenden

 

Update 25. September 2018
Warum wir dies “Spenden” und nicht “Wertschätzung” nennen

Update 126. März 2018
Karmische Grauzone, oder wie man sich durch Versprechen in Zeit verstrickt

 

Warum ist alles auf Spendenbasis?

Nun, nicht alles auf dieser Webseite ist auf Spendenbasis. Allerdings alles, was mein Wirken, also von Abuna Semai und das Wirken von Laura betrifft – alle von uns gehaltenen Workshops, Begleitungen und Online-Informationen. Alles. Jedoch nicht alles von anderen Quellen, wie zum Beispiel die Vorträge & Workshops der Sprecher des Lichtnahrung Kongresses, und der Meta Health Online Workshop (Dieser Link wird in Bälde freigeschaltet :)) sind kostenpflichtig – wenn diese auch sehr günstig angeboten werden.

Die genaue Frage ist also:

Warum ist alles von euch auf Spendenbasis?

Die erste und bedeutendste Antwort ist: Weil es intuitiv eingegeben wurde :).
Am 11.1.15 meditierte ich zehn Tage auf einem Vipassana-Kurs, wie in der Regel dreimal im Jahr, diesmal in Sri Lanka. Während dieser Zeit unternahm ich parallel eine Lichtnahrung-Woche, also nahm nur Wasser zu mir (nein, das ist nicht dasselbe wie Fasten). Etwa am vierten Tag geschah eine Änderung der Meditation vom Selbst, die ich heute als „Gottmensch Mediation“ oder kurz „Stöpsel“ bezeichne. (Achtung, nicht „Gottmensch Aufrichtung“, was die Vertiefung dessen ist). In sechs Tagen bereinigte ich mehr energetische Blockaden als in allen der knapp 20 Kursen zuvor zusammen genommen. Ich entdeckte weiterhin, wie es Yogis schaffen stundenlang regungslos zu meditieren. Nachdem mir dies gegeben wurde, kam parallel die Eingebung, dass ich von nun an Sonnenmeditation rein auf Spendenbasis lehren soll, um dies allen zu ermöglichen, die danach fragen. Zu Beginn fand ich diesen Gedanken wahnwitzig und dachte mir, wenn ich dies tatsächlich umsetze, kommt niemand mehr zum Workshop, und wenn kommen nur eigenartige Leute und überhaupt wird das nicht reichen, um im aktuellen System physisch überleben zu können, blablabla :D. Jedoch: kann man einmal Intuition von Ego-Impulsen unterscheiden, ist das Vertrauen größer als der Zweifel. Und so faste ich den Entschluss, der Eingebung zu folgen, mit der damaligen Gewissheit, dass es keine Sonnenmeditation Workshop mehr geben sollte. Ich erzählte zunächst niemandem davon, um es erst einmal auf mich wirken zu lassen – und war nicht wenig überrascht, dass während meines Rückfluges von Sri Lanka eine Email in meinem Postfach war von jemanden, der einen Sonnenmeditation-Workshop für mich organisieren wollte! In 16 Jahren Seminartätigkeit war das noch nicht vorgekommen. Solche „Zufälle“ zeigen deutlich, dass es lediglich nur ein Ok brauchte, damit das, was energetisch längst vorbereitet war, Gestalt annehmen konnte.
Nach und nach kamen auch der Selbstermächtigung-Workshop hinzu, das jährliche Teneriffa-Retreat und auch die viermonatige Ausbildung „Gottmensch Leben“, wobei bei den letzten beiden die Organisationskosten unter allen Teilnehmern aufgeteilt werden, denn die Inhalte sind rein auf Spendenbasis, ja, aber zum Beispiel ein Mietwagen muss natürlich von allen mit bezahlt werden, solange ich diesen nicht ebenfalls auf Spendenbasis angeboten bekomme 😀 Würde ich die weltlichen Kosten gönnerhaft übernehmen, entstünde ein energetisches Ungleichgewicht, eine Schuld der Nehmenden dem Gebenden gegenüber – die auch mich wiederum in die künftige Annahme des Ausgleichs dieser Schuld karmisch zwingen könnte… wenn es da nicht die Vergebung gäbe ;). Mittlerweile ist es durch das Wirken von Laura sogar schon hier und da der Fall, das uns Workshopräume auf Spendenbasis gegeben werden. Das Wunder erweitert sich…

Der zweite Grund.
Es ist überheblich die Verantwortung für Herzen anderer zu übernehmen! Wie viel dir etwas wert ist, kann nur einer wissen: du. Und zwar erst, nachdem du etwas erfahren oder erlebt hast, deswegen sind bei mir Spenden auch erst am Ende von Workshops möglich, nicht zu Beginn. Das Herz wurde dir in deine Brust gegeben, damit du darauf aufpasst, du allein – das bedeutet, dass du mit dir, sprich mit deinem Herzen im Reinen sein und bleiben solltest. Du bist es, der spürt wenn etwas getan oder sein gelassen werden sollte, und ob du dem gefolgt bist oder nicht was du intuitiv von Herzen wusstest. Daher können wir keinen für jeden gleichen Wert einer Information oder Workshops nennen, denn dieser wird jedem einzelnen von innen gegeben werden. Meine und Lauras Aufgabe ist es, den Wert der Informationen und Praktiken für uns allein zu erkennen, und damit ist unseren Herzen genüge getan. Du wirst mit der Zeit immer präziser spüren können, wann etwas zu wenig, zu viel oder angemessen war, denn jeder andere Weg wird dich im Ungleichgewicht belassen. Jedes Ungleichgewicht im Herzen erzeugt Karma – quasi der Plan B des Ausgleichs, der Weg der alten Welt mit Zinsen, anstatt hier und jetzt sofort mit sich im Herzen im Reinen zu bleiben.

Ein dritter Grund wurde mir erst bei meinem letzten entgeltlichen Workshop klar.
Verlange ich vorab einen festen Preis für eine Begleitung oder einen Workshop, wie ich es zuvor siebzehn Jahre langgetan habe, bin ich gezwungen den zahlenden Menschen einen energetischen Ausgleich zu schaffen, was meist darin endet diesen Menschen Blockaden abzunehmen. Das Geben-müssen im Aussen erzwingt ein Nehmen-müssen im Innern zum Ausgleich. Davon hat letztlich niemand etwas, auch wenn dadurch kurzfristig ein Problem jeglicher Couleur bei der Person nicht mehr vorhanden oder zumindest geschmälert ist und von mir und in mir gelöst werden muss, denn die Ursache einer Blockade kann aufgrund des Freien Willens niemand jemals jemandem abnehmen und somit ist ein Heileffekt oft nur von kurzer Dauer und mich kostet es mehr als in meiner Wahrnehmung mit Geld bezahlt werden kann.

Ein vierter Grund ist,
weil es der “Neuen Welt”entspricht und nicht mehr wie in der alten Welt gearbeitet wird, um Geld für Träume, Ängste, Aversionen und Verlangen zu verdienen, sondern wir “Wirken”, weil es das ist, weswegen wir auf diesen Planeten gekommen sind, was gleichzeitig der Ausdruck unserer höchsten Ekstase ist. Dies bedeutet: zu tun weswegen man hier ist, ist bereits innerlich & äußerlich der größtmögliche Lohn. Somit ist das Wirken unabhängig davon, ob es gemocht (geliked  Fb-Like_20px ;)) wird oder nicht, unabhängig von jeglicher Bewertung, Annahme oder Ablehnung. Jeder nimmt, wenn er oder sie davon bereichert ist und lässt es, wenn nicht. Ziemlich genau so wie man einen Apfel am Baum pflückt. Aufgrund dieses Gefühls der Bereicherung entsteht auf natürliche Weise Dankbarkeit, die dann in Form von Spenden gezeigt werden kann.

Ein Grund, der dich direkt betrifft,
denn zu Spenden ist nicht primär für den Spenden-Nehmenden von Bedeutung: Gleich in Bezug auf welche Sache in deinem Leben auch immer, sobald das Herzgefühl des Ungleichgewichts herrscht zwischen Nehmen und Geben, startet ein Manifestationsprozess, der exakt das zu manifestieren sucht, sprich ein Spiegelbild des eigenen Verhaltens sich Selbst gegenüber, und letztlich so oder so ausgeglichen werden muss. Je länger man in einem solchen Ungleichgewicht verweilt, um so dramatischer wird die Kluft zwischen dem Ist- und Soll-Zustand, wodurch der energetische Ausgleich wächst. Das ist der Grund, warum Zinsen uns noch versklaven. Also jemand der zB Angst vor dem anderen Geschlecht hat, also zB eine Frau anzusprechen, und diese Angst über Jahre kultiviert, braucht idR mehr Aufwand dieser Angst zu begegnen, als jemand, der sie sofort angeht. Dieses Prinzip kann man sich gut anhand des Gärtners merken: Je später man das Unkraut entfernt, um so mehr Aufwand wird es. Exponentiell. Das Ego wird dir dabei vorgaukeln, dass du nicht genug hast, um auszugleichen – das übliche “nicht genug”-Spiel :D. Natürlich, weil das Ego nie genug haben wird – das Selbst aber immer, gebe also von Herzen, nicht vom Ego. “Nicht-genug” ist prinzipiell für das Selbst, das Herz nicht möglich, da sobald das Gefühl der Dankbarkeit aufkommt auch bereit gestellt ist, sie auszudrücken, Dankbarkeit zu leben (und nicht nur zu fühlen). Wird dieser Dankbarkeit kein Ausdruck verliehen, verleiht man automatisch dem Gegenteil Ausdruck, dem Mangel. Daher versuche nicht die Dankbarkeit mit dem Kopf auszugleichen wie “Das ist nicht bezahlbar, so viel hab ich nicht”, das ist Scheinheiligkeit, eine romantische Egodramaqueen. Sondern lass dir vom Herzen sagen, was der Ausgleich ist. Das mag dem Kopf dann wenig erscheinen – aber um den geht es ja nicht :). Sondern darum mit dem Herzen im Reinen zu sein, nicht darum mit dem Ego im Reinen zu sein. Das ist eine spätere Notwendigkeit, aber eben nicht die primäre. Nur wenn dem Herzen genüge getan ist, ist auch dem Ego genüge getan. 

Nicht zuletzt ist der Hauptgrund: Das Wissen und die Techniken halte ich für unbezahlbar. Wie sehr ist man von etwas überzeugt und selbst davon bereichert, wenn man es nur gegen Vorkasse weitergibt? Ich weiß, dass es in pseudospirituellen Kreisen populär ist, dass man durch den Preis erst einen Wert gibt, insbesondere was man “sich selbst wert” ist. Dabei scheint man sich nicht der Auswirkung bewusst zu sein, wenn man sich und das was man gibt auf diese Weise ein Preisschild umhängt. Welchen Preisschild braucht die Sonne? Was ist ihr Wert? … Ich behaupte, was einen inhärenten Wert hat und wirklich bedeutsam ist, braucht und hat kein Preisschild. Welchen Preis soll man auch für solch Unschätzbares nehmen, besonders da die Gabe dieses Weges an den jetzt ihn Weitergebenden bereits das größte machbare Geschenk des Seins ist?

Mit einer Spende unterstützt du mein Wirken und Gottmensch.de, dafür hast du folgende Möglichkeiten:

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Und natürlich live auf einem Workshop :). Per Überweisung auf Anfrage.
Sogar indem du einfach die Rechenleistung deiner Grafikkarte beim Surfen durch unsere Seiten bereitstellst, kannst du uns unterstützen :). Dafür einfach auf diesen Link und dann auf “Start Mining” klicken.

Alle Informationen auf gottmensch.de sind gratis, mit den erwähnten Ausnahmen. Wir schalten keine Werbung, verkaufen keine Daten, sind nicht käuflich.

Einige möchten gerne etwas geben, aber scheuen sich Geld zu spenden und würden lieber etwas Anderes zusenden, wie ein Buch oder ein selbstgemaltes Bild. So schön dies auch ist, ist es uns nicht möglich dies anzunehmen. Unsere Reisen, Meditationsretreats und Workshops haben einen solchen zeitlichen Umfang, dass ich meine Eigentumswohnung verkauft, ich und Laura keinen festen Wohnsitz mehr haben und nur mit Handgepäck reisen – somit ist der Platz begrenzt. Und wer schon einmal so minimalistisch unterwegs war, weiß, dass man sehr bedacht packen muss und nichts mitnimmt, das nicht auch wirklich verwendet wird.

 

UPDATE 1

26. März 2018
Karmische Grauzone, oder wie man sich durch Versprechen in Zeit verstrickt

Das Ego hat nur eines vor: Dich in immer tiefere Verstrickungen zu lenken, möglichst unausgeglichen dir Selbst gegenüber zu bleiben. Eine Form davon ist: Versprechungen zu geben -anderen wie auch nur sich Selbst- und nicht einzuhalten. Dieses in der Grauzone halten zwischen Erfüllungsversprechen und tatsächlicher Erfüllung ist ein recht üblicher Egomechanismus, um sich vor den Folgen von Karma zu bewahren, und dennoch weiter in Unausgeglichenheit zu verweilen. Denn immer “morgen wird ausgeglichen”. Das aufschieben auf morgen ist allgemein ja kein Unbekannter ;). Daher haben wir folgende Regel getroffen:

Wenn jemand aus freien Stücken von Herzen spenden möchte, dann ist dies von dem Zeitpunkt an möglich nachdem unsererseits von Herzen gegeben wurde, also zum Beispiel nach einem Workshop. Allerdings nicht bis in alle Ewigkeit ;). Spenden dürfen daher lediglich innerhalb einer Woche, nach dem von uns Gegebenen, auf diesem Wege einen Ausgleich schaffen. Je zeitnaher, um so energetisch wirksamer für den Spendenden, da die Bewusstheit um das was er tut, zeitnah höher ist als Wochen später. Da wir unsererseits bedingungslos geben, gibt es keine karmischen Wirkungen in unsere Richtung. Da die meisten Menschen jedoch noch sehr in selbst auferlegte Bedingungen verstrickt sind, sich also sehr wohl bewusst sind, wo sie eine Disharmonie zwischen Nehmen und Geben aufrecht erhalten, übernimmt nach dieser Woche der Spendenmöglichkeit das Karmagesetz, um den Ausgleich für den/diejenige(n) herbeizuführen. Wie sonst ja auch. Jeder hat in jedem Augenblick die Wahl, mit dem Selbst in Frieden zu gehen oder nicht. Mit dieser Maßnahme werden wir dem so natürlich wie möglich gerecht und respektieren den Freien Willen des/derjenigen, ohne gleichzeitig diese Form der Egoverschleierung mitzutragen.

 

UPDATE 2

26. März 2018
Warum wir dies “Spenden” und nicht “Wertschätzung” nennen

Das Wort “Spenden” kann in unseren Breitengraden einen Beigeschmack von Bedürftigkeit haben. Dies ist allerdings nicht in allen Ländern so. In buddhistischen Ländern zum Beispiel, in denen die Mönche und Nonnen rein von Spenden leben, ist es für Menschen eine Ehre spenden zu dürfen, meist zwar aus kultureller Gewohnheit, oft aber noch in dem Wissen, dass dies auch auf den Spendenden eine energetische Wirkung hat, da er oder sie mit seiner Spende hilft, die Welt ‘spiritueller’ werden zu lassen. Wenn man auch nicht selbst meditiert und durch die Reinigung des Geistes zu einer heileren Welt beiträgt, so ist eine Spende doch auch eine Möglichkeit, zumindest auf diesem Wege etwas in Richtung Vollkommenheit zu tun. Da sich die meisten noch den karmischen Gesetzen unterwerfen, erzeugen sie so für sich ein in künftigen Leben vorteilhaftes Karma, da die physische Unterstützung eines spirituellen Dienstes -wie die Spende an einen Meditierenden- weitaus größere Wellen schlägt als an anderer Stelle.

Es gab den Vorschlag das Wort “Spende” mit dem Wort “Wertschätzung” auszutauschen. Wir halten dies nicht für günstig, da man damit einen energetischen Ausgleich auf einer emotionalen und ethischen Ebene stattfinden lässt und einem Spendenden eine Wertschätzung, sowie einem Nicht-Spendenden eine Geringschätzung unterstellt. Eine echte Wertschätzung jedoch misst sich nicht an Spenden, schon garnicht an der Höhe, sondern daran, ob jemand dies von Herzen gibt und sich aufgrund des bedingungslos Gegebenen aufmacht sich dem Selbst zu nähern. So ist jemand, der zum Beispiel nur wenig spenden kann, aber aufgrund eines Workshops aktiv die Erkenntnisse und Praktiken ins Leben einbaut und nach Selbsterkenntnis und der Verwirklichung der drei Göttlichen Eigenschaften “Bewusst Friedvoll Liebe Sein” strebt weitaus wertschätzender, als jemand, der viel Geld gibt, aber nichts von den Inhalten für sich nutzt. Fühlt man Dankbarkeit für das Erhaltene, so gibt es bei uns die Möglichkeit diese durch eine Spende zu zeigen, um anderen den Zugang zu diesem Wissen ebenfalls zu ermöglichen und uns, die Erkenntnisse weiter zu vertiefen und zu vervollkommnen. Viel wertvoller und schätzender ist jedoch das eigene Streben, das innere und danach das äußere Paradies hervorzubringen.

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Neben aller Spende, die tiefste Dankbarkeit und auch dein größter Dienst dir Selbst gegenüber und an alle Wesen bleibt dabei immer deine eigene Erleuchtung. Es ist uns eine Ehre dich dabei ein Stück zu begleiten.

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Kommentare:


Lieber Stefan, Abuna Semai, Danke herzlich für die Erklärung und die Inspiration zum Thema Spenden. Es hat mich angesprochen. Ich habe eine ganz neue Sichtweise dazu gewonnen . Danke für deinen Mut ,deinem Herzen zu folgen - damit ermutigst du auch mich. Alles Liebe auf deinem Weg Andrea
2017-03-05 11:43:48


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