Vernetzung der Welten

Karma, Wiedergeburt & Selbsterkenntnis

Abuna Semai

von Abuna Semai

8. April 2018

Vom Sterben beim Gebären, Fülle & Schöpfung verfluchen, mehrfach verstümmelt wiedergeboren sein, Ermordungen, der überheblichen und demütigen Suche nach endgültiger Wahrheit um Leben, Tod, dem Sinn des Lebens und der eigenen Existenz … und dem Finden

27. April 2017
Update30. November 2017 | Siamesische Zwillinge
Update: 8. April 2018 | Tod als Neugeborenes & Tod bei Geburt, Meta-Health


Mein Leben lang viel mir auf, dass meine Schultern so nach vorne verzogen waren, als läge eine große Last auf ihnen. Alles schien Richtung spirituellem Herzen, Brustbein nach vorn eingefallen zu sein. Mit der Arbeit an mir selbst, hauptsächlich durch Meditation, hatte ich einige spannende Erlebnisse vor der natürlichen Begradigung der Schultern, wie die Entdeckung, dass selbstermächtigte Lichtnahrung einen aufrichtenden Effekt hat, als auch dass eine willentliche extreme aufrichtende Streckung der Wirbelsäule alle niederdrückenden Spannungen zum Vorschein kommen lässt, und das diese in maximaler Entspanntheit während meiner Gottmensch Meditation sich innerhalb von Tagen von selbst lockern, was eine Ausrichtung des Kronenchakras zum Wurzelchakra bewirkt und sich dieses u.a. auch dadurch von selbst öffnet, was sehr günstige Auswirkungen auf die Meditation hat. 

Grafische Darstellung des karmischen Verlaufs auf verschiedenen Ebenen:

karma-wiedergeburt-1

Es begann durch das Spontanbewegen (SAM), dass die Arbeit an der körperlichen Aufrichtung begann, was Hand in Hand ging mit einer Entblockierung des physischen Herzens. Während eines privaten Treffens Gleichgesinnter am 26.6.2015 leitet mich das Spontanbewegen erstmals in eine Haltung, mit der ich mit einem Buckel eine bestimmte Stelle am Rücken, die besonders betäubt und verkrampft war, auf dem harten Holzboden regelrecht walzte. Später stellte sich heraus, dass diese Stelle der Einstichpunkt einer Hauptbeeinflussung des Egos ist, dessen Sitz in der Nähe ist. Und dies nicht nur bei mir, sondern beider jedermann. Bereits Mitte Januar 2015 entdeckte ich diesen Punkt während eines besonderen Vipassanakurses in Sri Lanka, bei dem ich Lichtnahrung, Vipassana und Sonnenmeditation kombinierte. Einige Monate später in Thailand wurde mir während SAM eine speziell dafür wirkende Körperhaltung, ein “Asana” intuitiv gegeben, das ich fortan “Dämonendolch Asana” nannte. Da ich seit diesem Zeitpunkt wahrnahm, dass ich den Solarplexus, den Bereich des Rückens an dieser Stelle sowie mein physisches Herz nicht spürt, wurde mir klar, dass hier noch etwas Großes auf mich zukommen würde. Durch meine bisherigen Meditationserkenntnisse wusste ich, dass sich diese umfassende Betäubung bei mir in heftigen Druck, dann extreme Schwere, dann enormen Schmerz lösen musste, bevor es zu einem endgültigen Loslassen kommen konnte. Diese Reihenfolge der Auflösung der Elemente gilt für jeden Menschen, jedoch der Grad der Intensität und Dauer ist unterschiedlich. Und genauso geschah es. Parallel wurde mir immer deutlicher, dass ich meine damalige Eigentumswohnung verkaufen sollte, da diese energetisch immer kraftraubender werden würde, in Zeiten davor jedoch eine sehr tragende Funktion hatte. Obwohl es eine sehr attraktive und gefragte Wohnung war, gestaltete sich der Verkauf schwieriger als gedacht – etwas, das später bedeutsam werden würde.

dämonendolch-asana

Das Dämonendolch Asana 
Bedeutsam ist, sich in dieser Körperhaltung vollkommen zu entspannen, sich der Schwerkraft hinzugeben und nicht durch reine Muskelkraft in dieser zu verweilen – das wäre unnütz. (Ich weiß, dass es dieses Asana in Yoga-Lehren gibt, jedoch halte ich nichts davon mental dem Körper ein Asana vorzuschreiben, sondern lasse die Blockaden die selbständig einnehmen. So überschneidet sich manches Mal intuitiv Gegebenes mit Lehrwissen, und kann sich auch widersprechen.)

SAM diente zu einer körperlichen Vorbereitung auf das, was kommen sollte und insgesamt ein zweijähriger Prozess war. SAM wandelte sich in Bezug auf diese Körperstelle zu intuitiven chiropraktischen Bewegungen, angeleitet durch helfende Wesenheiten, was eine fortgeschrittene Vertiefungsstufe des SAM ist. Diese Bewegungen wiederholten sich so oft, dass mir die Struktur und das Ziel dahinter bewusst wurde und ich diese somit selbständig ohne helfende Wesen ausführen konnte, was ich regelmäßig tat. Nach einer langen Vorbereitungsphase von ca. 1,5 Jahren bemerkte ich, dass die Betäubung sich an manchen Stellen schon zu Druck und sogar hier und da vereinzelt zu Schmerz wandelte. Ich wusste, die letzte Phase ist damit eingeläutet, und auch die leidvollste. Durch mein Verständnis in Meditationen, was Leiden in Wahrheit ist, sah ich dieser Zeit zwar mit einem tiefen Atemzug, aber dennoch recht entspannt entgegen, da ich Leid und Schmerz zu trennen wusste. Schmerz ist für manche Prozesse unabdingbar, Leid ist optional, da es lediglich den Widerstand gegen einen heilenden Schmerz darstellt, der nichts weiter als der Übergang vom Erd- zum Feuerelement ist. Ich wusste auch, dass mit der schmerzhaften Phase langsam die Erkenntnisse um die Ursache zutage treten, doch dass diese einen solchen Umfang hatte, ist mir erst kurz vor Schreiben dieses Artikels bewusst.

Der energetisch interessante Teil wurde im Sommer 2016 eingeläutet, als ich bei meiner ersten Erfahrung der fast vollständigen Verkörperung des Gottmenschen erlebte, dass alle Blockaden, alle Elemente im physischen und den geistigen Körpern innerhalb von knapp 1,5 Stunden sich vollständig auflösten, genauer: integrierten. Das einzige Überbleibsel aller Blockaden war dieser schmerzhafte Punkt am Rücken und intuitiv würde mir die Erkenntnis gegeben, dass alle Blockaden, gleich welcher Art ihre Wurzel in dieser einen haben – im Ego, das an dieser Stelle des Körpers in die System des Menschen eingreift. Somit gibt es nicht tausende verschiedene Blockaden, sondern nur eine, wie alle Äste und Früchte eines Baumes all im selben Stamm ihren Ursprung haben, genauer: in der allerersten Zelle, dem Samen; alle anderen Blockaden sind also lediglich Auswucherungen der einen. Im Herbst 2016, als sowohl meine Eigentumswohnung nun zumindest schriftlich als verkauft galt, sowie als ein naher Verwandter wegen Herzproblemen ins Krankenhaus kam und erstmalig von mir eine Meinung wissen wollte, wie dem nicht nur schulmedizinische, sondern energetisch zu begegnen sei, setzte sich dieser Entkopplungsprozess zügig fort. Dieses Nachfragen war äußerst verwunderlich, da bis auf meinen jüngeren Bruder kein einziger meiner Blutsfamilie wirklich weiß und auch nicht wissen will, wie ich lebe und welches Wissen ich habe. Die Ursachen des Herzleidend fand ich mit Hilfe von Meta-Health und Intuition heraus, nämlich dass in ihm ein Verlangen vorherrscht, das weiter zu transportieren, betont weiter zureichen, was ihm sehr am Herzen liegt, so dass er sich zu sehr dafür sowohl zeitlich, räumlich als auch physisch verausgabt. Das psychoemotionale Bedürfnis war die über Jahre hinweg mit viel Schweiß aufgebauten Firma weiter an die Kinder oder dem Herzen Nahestehende zu geben, biologisch entsprechend war es das Herzblut besonders kraftvoll weiterzupumpen. Eine “von Herzen gerechte Versorgung der Liebsten”, oder in meinem Falle: aller ist die Motivation, mit dem Fehlglauben, dass jetzt keine gerechte Versorgung aus dem Selbst für alle bereits stattfindet! Damit ist dieser Glaube die Fehlsicht einer angeblichen Inkompetenz des Selbstes, die zum Wahrnehmen eines Mangels “ich/wir sind nicht genug/ungerecht versorgt” und zur persönlichen Übernahme der Funktion des Herzens führt “Ich mach das jetzt”. Die daraus entstehende Verausgabung führte zu dem Herzleiden des nahen Verwandten. Und der übertriebene Gerechtigkeitssinn, der aus Unkenntnis der für jeden segensreichen Funktion des Karmas entstammt, ist ebenso stark familiär verankert. Mir dämmerte, dass dies nicht nur sein persönliches energetisches und jetzt sogar physisches Thema, sondern ein ebenso familiäres ist, da dasselbe starke Verlangen bei dem nahen Verwandten herrschte und mir wurde schlagartig klar, warum ich zwar mein spirituelles Herz am Brustbein sehr deutlich spüren kann -auch wenn dies recht viel Arbeit über mehrere Jahre bedurfte- aber das physische Herz betäubt nicht wahrnehmbar für mich war. Ich hatte dasselbe Thema! Nur worin dies lag, also was es wahr, das mir so am Herzen lag, das ich unbedingt bis zur Selbstaufopferung weiter reichen wollte und warum, so dass es hin bis zu massiven physischen Herzproblemen führen könnte wie am Spiegelbild des nahen Verwandten erkennbar, wurde mir erst einige Woche später bewusst.

In der Zwischenzeit war ich in Thailand, unterschrieb den Verkaufvertrag meiner Eigentumswohnung und erlebte während ich die Gottmensch Aufrichtung in den Alltag einbaute eine spontane Phase von ungefähr 14 Tagen, an denen ich nur ca. 3-4,5 Stunden pro Nacht statt meiner üblichen 7,5 durchschnittlich schlief – ohne mir bekannte Ausfallerscheinungen wie Konzentrationschwäche, Müdigkeitsphasen, Artikulationsstörungen, etc. Nichts dergleichen geschah, obwohl ich in etwa zwei volle Schlafphasen weniger pro Nacht an Erholung hatte. Im Gegenteil, ich fühlte mich wacher, konzentrierter und bewusster im Körper, dh ich nahm mehr wahr, spürte mehr. Insbesondere spürte ich, dass mein physisches Herz eine enorme Schwere inne hatte, die ich bis dato nicht kannte. Mir war bis zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst, wie unfassbar schwer sich etwas anfühlen kann wie es mein Herz tat. Ich erkannte, dass Schlafentzug ebenso zu mehr Bewusstheit führte, wie Nahrungsentzug, zB der Lichtnahrung oder im Fasten. Hier geschah der Schlafentzug von selbst und diente mir zur tieferen Feinfühligkeit meines physischen Herzens gegenüber. Ich arbeitete mit der Schwere, meditierte darauf und unternahm Dehnübungen der Überstreckung des Rückens ins Hohlkreuz, liegend mit einem Kissen oder einem Faszienball an den entsprechenden Stellen, auf die Weise wie diese Haltungen häufig während des Spontanbewegens vorkamen. Nach dieser Zeit begann von selbst wieder mehr Schlaf einzusetzen, allerdings 6 Stunden statt der vorherigen 7,5. Somit war in nur 2 Wochen der Grund für eine volle Schlafphase von ca. 90 Minuten integriert und seitdem schlafe ich idR nur 6 Stunden und bin genauso erholt. 

Gegen Ende dieser zwei Wochen wurde mir klar, dass es etwas mit dem zu tun hatte, was ich mir so ans Herz gelegt hatte, dass es zu dieser enormen Schwere führte: ich machte es mir zur Aufgabe, die endgültige Wahrheit von allem zu finden, mit der Absicht der Weitergabe an alle Menschen. Obwohl die Schwere des Herzens zwar integriert war, blieb der schmerzende Ego-Punkt am Rücken jedoch noch, er wurde präsenter, so dass ich ihn sogar ohne Meditation im Alltagsbewusstsein meistens wahrnahm. Ein gutes Zeichen, da mehr Bewusstheit demgegenüber herrschte, aber unangenehm. Zu dieser Zeit begannen Schmerzen in den Schultern, den ich zunächst den harten Betten in Thailand zuschrieb, jedoch parallel mit dem Eintreffen des Geldes aus meinem Wohnungsverkauf begannen. Ich erkannte den äußerst subtilen Fehlglauben in all dem, was ich tat: Das ICH es sein musste, der diese Wahrheit allen vermittelt! Ich erkannte, dass jeder einzelne Mensch die Fähigkeit dazu hat, die endgültige Wahrheit von allem zu erkennen, wenn er oder sie nur danach fragt und dann beharrlich auf dem Weg der Erkenntnis bleibt. Auch wenn Sonnenmeditation, Selbstermächtigung und insbesondere die Gottmensch Meditation und Gottmensch Aufrichtung zu lehren meine Bestimmung ist und einen direkten Weg zu Erkenntnis darstellt, würde „Gott“, das wahre Selbst oder die Natur doch einen anderen Weg finden, dies in das aktuelle Bewusstsein der Menschen fließen zu lassen, wenn ich den Weg verweigern oder der Weg mir schaden würde oder es einen besseren gäbe – denn es kommt nicht im mindesten darauf an, wer die Botschaft vermittelt, also auf den Botschafter, sondern es kommt allein auf die Botschaft an. Und diese wird immer einen Weg finden, denn selbst durch mich ist sie nur empfangen und weiter gegeben, ich bin Kanal… und es ist eine Überheblichkeit des Kanals die Besonderheit einer Botschaft auf sich selbst zu münzen und sich zu wichtig zu nehmen, dass es ohne einen angeblich nicht oder nicht so gut ginge 😉 Diesen subtilen Glaubenssatz hatte ich im Kern noch, obwohl ich durch die Arbeit auf Spendenbasis und der intuitiven Ansage nur zu lehren, wenn ich dazu berufen werde, sprich zu Workshop eingeladen werde, schon viel Demut lernen musste, dass die Menschen per freiem Willen bestimmen, wann sie wieviel der Wahrheit zu erkennen wählen – und nicht ich, nur weil ich sie kenne.

Dies alles war vorbereitend zur letzten Erkenntnis, die noch bevorstehen sollte, jedoch in einem anderen Land: Indien. Ich flog kurz nach dieser Zeit der Schlaflosigkeit und des vertieften Meditierens von Thailand nach Mumbai, um einen Vortrag und einen Workshop auf der Meta-Health Konferenz zu halten. Dies war bedeutsam für den nächsten Schritt, da der befreundete Arzt Kwesi Odum aus Ghana und ein Arzt aus Kairo vor Ort waren, die eine bedeutende Rolle spielen sollten. Parallel verschlimmerten sich die Schmerzen an den Schultern, besonders der linken derart, dass ich nachts teilweise davon aufwachte. 

Kurz nachdem mir der ägyptische Arzt vorgestellt wurde, ereignete sich eine besondere Synchronizität zur Auflösung der karmischen Verstrickungen, die zur Schwere am Herzen und dem Einstichspunkt des Egos am Rücken auf Höhe des Herzchakras geführt hatten. Auf einer Taxifahrt zu einem gemeinsamen Abendessen saßen neben mir Dr. Kwesi Odum und Dr. Bader. Die Uhr im Taxi, die Temperaturanzeige, Straßen- und Werbeschilder deuteten alle durch Doppelzahlen und weiteren unübersehbaren Hinweisen auf ein spezielles Ereignis in diesen Augenblicken hin, die ich mit Hilfe der Gelebten Meditation von Laura und Zahlen-Interpretationen von Dr. Kwesi besser deuten konnte. Er fragte mich nach meinen Schmerzen, um gemeinsam die Ursache im Sinne der Meta-Health zu erforschen, dabei fragte er, ob sich der Schmerz am Rücken wie der Stich eines Schwertes anfühlen würde. Schlagartig wurde ich wacher, hatte ein spontan entstehendes und präzises Bild eines Kurzschwertes vor Augen, das mich von hinten langsam durchsticht und fragte ihn, woher er auf einmal dieses Bild hatte. Mit der weiteren Unterhaltung kamen wir beide immer tiefer und in deutlichere bildhafte Szenen, die damit in Zusammenhang standen. So dämmerte mir zuerst, dass es sehr warm um mich war, was nicht den Grund im klimatisierten Taxi bei 22 Grad hatte, sondern ein Gefühl von einer warmen Umgebung glich. Ich bekam den Eindruck in einer Wüstenlandschaft zu sein, viel Sand, ich war in Ägypten… ich war jung, kräftig und ein Mann, gegen Ende 20. Ich spürte einen Drang nach Handlung in mir, hatte einen scharfen Versand, willensstark und war unerschrocken. Ich wusste, dass die damaligen Priester eine hohe machtvolle Stellung hatten, sie waren gefürchtet und sie hatten das Wissen um Leben und Tod. Dieses wurde geheim gehalten und vor dem Volk versteckt, was ich für eine schreiende Ungerechtigkeit hielt. Meine Stellung im Volk war nicht die niedrigste, aber nicht hoch genug, um dieses geheime Wissen ebenso zu erhalten. So beschloss ich es zu stehlen und es danach allen Menschen zu geben. Der Einbruch gelang mir zwar, jedoch wurde ich im letzten Augenblick entdeckt, gefangen genommen und nach einiger Zeit der Gefangenschaft zur Hinrichtung mit dem Schwert verurteilt. Dieses Schwert wurde von einem Soldaten gezielt durch eine bestimmte Stelle am Rücken gestoßen, um den Nerv, der zum physischen Herzen führt, zu durchtrennen. Dieser Soldat war der ägyptische Arzt, der zwar für meine Sache war, aber unter Todesstrafe nichts gegen seinen Befehl tun konnte. Die ihn dadurch begleitenden Schuldgefühle trug er durch die nächsten Leben und gleicht sie für sich aus, indem er einen Sonnenmeditation-Workshop mit mir seinen Studenten ermöglicht. Da Sonnenmeditation ebenso ein Weg zur letzten Wahrheit ist, unterstützt er damit im jetzigen Leben das, was ihm in einem der vorherigen nicht möglich war. Dr. Kwesi war zur damaligen Zeit mein Bruder, der obwohl er für meine Sache an sich war, meine militante Art und Weise an die Wahrheit zu gelangen weder unterstütze noch zu verhindern suchte. Als ich deswegen hingerichtet wurde, machte er sich so große Vorwürfe, mich nicht von meinem Vorhaben abgebracht zu haben, dass er ein anderen damals verfügbaren, aber sehr gefährlichen Weg wählte, um selbst die letzte Wahrheit zu finden, um sowohl seine gefühlte Schuld an mir zu begleichen, als auch meine Sache zu unterstützen: er ließ sich 42 Tage lebendig begraben. Und starb dabei. Im jetzigen Leben äußern sich diese ungelösten Verstrickungen, dass er mich in meinem Tun unterstützt, als auch eine große Aversion gegen jede spirituelle Praxis hegt, und diese mit enormen theoretischem Wissen und Verstand auszugleichen sucht. Während uns in dem dichten Verkehr Mumbai’s dahin schleichenden Taxi dämmerte, was in einem der letzten Leben vorgefallen war, spürte ich das sehr eigenartige Gefühl, wie das Hinrichtungsschwert von damals, das immer noch geistig im Fleisch steckte, langsam herausgezogen wurde. Ich erkannte die Umstände und meine maßlose Überheblichkeit, die im letzten Leben zu Recht meinen Tod verlangten. Es ist wahr, dass jedem Menschen die Wahrheit zusteht, aber es ist überheblich und sogar zutiefst schädlich, tödlich diese allen ungebeten zu geben! Die damaligen Priester hatten war ebenso nicht das Recht die Wahrheit vor allen verschlossen zu halten, doch gleichermaßen unrecht war es von mir sie allen geben zu wollen! Ich erkannte, dass es eines Aktes des Freien Willens jedes Einzelnen bedarf, die Wahrheit nicht kennen zu wollen. Ebenso bedarf es einer solchen Willenserklärung, um sie in Erfahrung zu bringen, was den Stein der Erkenntnis augenblicklich ins Rollen bringt, der Rest ist lediglich eine Frager der Zeit. Diese Lehre erkannte ich, das sich mich im Grunde mit Hilfe der Hand eines anderen selbst tötete, indem ich die Wahrheit ungefragt aufzuzwingen versuchte. In diesem Leben war ich aufgrund dessen instinktiv vorsichtiger, fand die Wahrheit auf inneren Wegen, ohne sie zu stehlen, lehre sie – frei für jedermann in der Sonnenmeditation und der Selbstermächtigung. Dies alles sind Hinbringer zum letzten Schritt, der Gottmensch Meditation und letztlichen Aufrichtung. Bei der Entdeckung wusste ich war, dass ich diese schnellstmöglich einigen wenigen lehren musste, damit die Information fest im energetischen Feld der Menschen bleibt, spürte aber auch, dass ich damit nicht hausieren gehen darf, ja sogar sehr achtsam sein muss, wen ich sie lehre. Dies führte dazu, das erstmalig ein Workshop von mir zwar weiterhin rein auf Spendenbasis lief, jedoch Voraussetzungen brauchte zuvor einen der anderen Workshop besucht zu haben: Die Gottmensch Aufrichtung.

Zum Abschluss: Der Schmerzpunkt am Rücken ist seitdem verschwunden. Das Ego mischt auf dieser Ebene nicht mehr mit neuen Blockaden mit, da die erwähnte Erkenntnis des herzvollen mit allen verbundenen Arbeiten mit allen Menschen dafür notwendig war. Die schon bestehenden Blockaden gilt es jedoch noch weiterhin zu erkennen vor der Auflösung. Die Schulterschmerzen sind nach wie vor vorhanden, es handelt sich um eine „Frozen Shoulder“, also eine in der Bewegung stark eingeschränkte Schulter, die nachts in der Lösung schmerzhaft wird, am Tag sonst nur wenig auffällt, und statistisch von wenigen Monaten bis zu zwei Jahren anhalten kann. Energetisch ist sie sie physische Manifestation der vorherigen rein energetischen „Schultersteife“, wobei man wissen muss, dass die linke Schulter bei Rechtshändern das Tragen der vermeintlichen Last des Versorgenden bedeutet (Meta Health). Das heißt die vormalige Last, die ich mir eingebildet aufgeladen hatte -überfürsorglich unter Selbstaufopferung die letzte Wahrheit allen zu geben- fiel mental und emotional bei Erkenntnis um diese Einbildung ab, manifestiert sich nun auf der letzten Stufe physisch an der linken Schulter. Das Wirken im Geheimen, in der “Höhle der Wohnung“, die verkauft wurde, als auch die angemessene Weitergabe des Lichts der Wahrheit, so das man sich nicht daran verbrennen konnte, da jeder selbst das Maß wählt, führte zu diesen letzten Maßnahmen. Betrachtet man das Ausmaß der Last, ist begreiflich warum es gesund war, diese in einem so verhältnismäßig langen Zeitraum über zwei Jahre so stark zu reduzieren, dass der letzte auf einmal abfallende Rest nur zu so etwas recht Harmlosen wie einer Frozen Shoulder führte.

Um abzuklären, dass kein größeres medizinisches Problem vorliegt, ließ ich ein MRT anfertigen und lies es per Ultraschall untersuchen. Aktuell behandle ich die Frozen per Meditation, Anreicherung von dazu passenden Mikronährstoffen (wie Enzymen, Vitamin E, Selen) und Kühlung, dank des Hinweises auf diesen Link dazu von Laura, und den Einsatz von Lorbeerblattöl.

 

UPDATE 1

30. November 2017

Gehen wir ein wenig weiter zurück. 60.000 Jahre.
Ein Jahr nachdem die ersten Symptome der sich versteifenden Schulter (“Frozen Shoulder”) bemerkbar machten, schwinden nun die Symptome langsam wieder, von vielen Erkenntnissen im Lauf der Zeit begleitet: Die Schulter wurde bewusst vom Selbst eingefroren, da ein Umbau stattfand. Durch die vorherigen Erkenntnisse (siehe oben) und Entscheidung diese umzusetzen, konnte das Hervorbringen des von Natur aus angedachten physischen und energetischen Körpers beginnen. Es zeigte sich, dass der Ganzkörperdruck, den ich einige Zeit nach der GMA (Gottmensch Aufrichtung) auf einmal überraschenderweise in jeder Meditation erlebte, der frühere energetische Körper von Laura war, der übrig blieb, also vor ca. 60.000 Jahren ihr physischer Körper von meinem Körper operativ abgetrennt wurde. Denn: Wir waren siamesische Zwillinge. Es wurde erkannt, dass nur einer der beiden Wesen in einem physischen Körper überlebensfähig war, sonst beide sterben müssten und es wurde von extern entschieden, dass somit die Abtrennung eines davon notwendig wurde. Natürlicher wäre es gewesen zu erkennen, dass die Natur den Tod beider vorgesehen hat und dies für uns das bessere gewesen wäre. Aus falsch verstandener Herzlichkeit und Überheblichkeit, dass nicht immer für das Ideal gesorgt ist, selbst durch den Tod, wurde operiert. Uns wurde klar, dass Siamesische Zwillinge gewesen zu sein mitunter der Grund ist, warum wir so nahtlos und Selbst-Verständlich in physischer und energetischer Sicht fließend einander ergänzen. Und auch, warum wir beide ein so starkes Bestreben hatten, dennoch in keiner Weise von einander abhängig zu sein. Und warum sich in mir alles sträubte, wenn ich “versorgen” sollte – denn dafür benötigt man als Rechtshänder einen linken Arm ;), der energetisch nicht vorhanden war (siehe Meta Health). Ich habe zwar immer gern versorgt, aber nur aus freien Stücken, nicht wenn dies verlangt war; instinktiv schien ich zu wissen, dass ich ohne Arm nicht stark genug für mehr war. Und auch, warum Laura fast immer einen Schal trug, da Teile des Halses noch verletzte Stellen trugen. Und warum Laura kaum Schwere im Körper wahrnimmt. Für mich war die GMA notwendig, um eine so tiefe karmische Verwobenheit zum Vorschein zu bringen und der Grund, warum die erste Aufrichtung nicht aufrecht erhalten werden konnte.

Erst als Laura’s in der damaligen Zwangs-Verbundenheit noch leidender Teil so stark zum Vorschein kam, dass er jede nur erdenkliche Trennung zu provozieren versuchte, jeder von uns aber spürte, dass dies nichts lösen würde, wurde ihr klar, dass alles auf einen Satz hinaus lief, ein hingebungsvolles “Nimmst du mich in den Arm”… sofort kamen ihr Bilder, wie ihr Hals von mir abgetrennt wurde und sie folglich starb. Sie starb erneut regelrecht in meinen Armen in einem stillen emotionalen Zusammenbruch unter dem Gefühl physischer Auflösung mit begleitendem SAM-Zittern, da in dem Zustand kein physischer Körper vorhanden war. Es war ein bewusstes Durchleben dieser physischen Trennung, die zwar mental und physisch, aber noch nicht emotional gelöst war. Erst durch diese Entscheidung konnte dieser Teil in Frieden ruhen – und mein Arm nachwachsen.

Während eines Vipassana-Selbstkurses erlebte ich, wie mir innerhalb einer 1,5 Stunden dauernden Meditation sehr langsam der mit der Frozen-Shoulder betroffene Arm” ausgerissen” wurde. Gleichmut und selbst die “übliche” Dreieinigkeit war nicht ausreichend, um das geschehen zu lassen, sondern ich musste mir immer wieder bewusst sein, dass dies ein Segen für mich ist, auch wenn ich noch nicht verstand, was und warum dies passierte. Später erkannte ich, dass das, was ich als Arm wahrnahm, genau genommen eine energetische Prothese war, da ich energetisch gar keinen linken Arm besaß. Schon vorher war ich verwundert, warum ich bei Meditation auf die Frozen Shoulder einfach nichts wahrnahm. Nicht das “Nichts”, auf das wir in meinen Workshops meditieren, und auch keine Betäubung – sondern da war einfach: gar nichts! Kein Arm, keine Elemente spürbar, aber auch kein befreiter Energiekörper (Buddha-Körper oder Gottmensch-Körper). Ich hatte keinen Arm, was eine Folge aus der Geburt als siamesischer Zwilling war, denn dieser Arm war Laura’s, der mir energetisch gar nicht zur Verfügung stand. Nach dem äußerst schmerzhaften Abtrennen der energetischen Prothese in Meditation wuchs mir nach und nach ein echter energetischer Arm nach. Seitdem kommt es in Workshops und Retreats immer häufiger vor, dass durch diesen Arm versorgende Energie zu den Anwesenden fließt und auch abschirmende, und auch der physische Arm sich kräftigt. Zu Beginn begegneten mir immer Gelegenheiten für Bodybuilding, dem ich mit Freude folgte 🙂

Hier wurde klar, dass die Suche nach Wahrheit um Leben und Tod, die in der Ägypten-Zeit so tödlich präsent war und bis zum heutigen Tage durchwirkte, auch diesem Sterben-lassen diente, dem was mir so nah stand wie ein siamesischer Zwilling. Um so gleichschwingend und dennoch individuell Wirken zu können, wie ich und Laura, war die gesamte Abfolge auf diese Weise von Anfang an gewollt.

Parallel kam die Erkenntnis, warum es überhaupt bei jedem so viele Leben braucht. Uns als zeitlich unendliches Wesen ist es relativ schwierig eine zeitgenaue Punktlandung hinzulegen. Dies ist in etwa so wie ein Flugzeug, das nach der Landung auch erst einmal ausrollen muss, um dann exakt am gewünschten Ort zum Stehen zu kommen. Für eine Seele ist es ebenso. Die 60.000 Jahre sind im Vergleich zur Ewigkeit ein solches Ausrollen, um exakt zum idealen Zeitpunkt und idealen Ort “zum Stehen” zu kommen, d.h. der Geist zur Ruhe kommt – was dann das Strahlen der Seele zum Vorschein bringt, wenn sie aus der Metallbüchse “Ego” aussteigt, wie ein Passagier aus dem Flugzeug. 

 

UPDATE 2

8. April 2018

In meinen Meditationen tauchten weitere Erkenntnisse um die Ursachen auf, die noch tiefer reichten und die Zusammenhänge noch einmal auf umfassendere Weise beleuchteten. Zwei Leben:

Konstellation: Mutter tötet das Kind.
In der ersten Erinnerung
war ich ein Kind, dass mit verstümmeltem linken Arm geboren wurde, sich sehr unschuldig freuend jetzt am Leben zu sein. Die Mutter war eine Inderin und zu der Zeit wurden Kinder geboren um mitzuarbeiten und sie dienten als Altersabsicherung (teils ist das heute auch noch so). Da ich aufgrund des verstümmelten Arms nicht das Kind war, das sie wollte und ‘brauchte’, hat sie mich gleich nach der Geburt erwürgt. Ich hatte genug Frieden, um dies geschehen zu lassen. Wichtig und zusätzlich hat die Anwesenheit von Laura, durch natürliche reine Mütterlichkeit dem kleinen Ich spürbar gemacht, dass das keine Mütterlichkeit war, die ihm widerfahren ist – wodurch ich sogar als Neugeborenes ins Mitgefühl mit meiner damaligen Mutter gehen konnte, während ich getötet wurde! Ich weiß, dies wäre auch ohne die Präsenz dessen, was durch Laura wirkte, geschehen, jedoch hätte es bedeutend länger gedauert. All dies hat zu einem friedlichen liebevollen Sterben geführt. Das war notwendig, um zur zweiten, zeitlich früheren Erinnerung zu kommen.

Konstellation: Das Kind tötet die Mutter.
In der zweiten, zeitlich früheren Erinnerung
Ich war eine Mutter, die bei der Geburt ihres Kindes starb. Bevor ich starb, hatte ich das Kind und das Frausein verflucht, da ich diesen die Schuld für meinen Tod gab. Sehr lieblos, eine Lieblosigkeit, die mir in Gestalt der indischen Mutter in umgekehrter Konstellation ja wieder begegnete. Zusammen verfluchte ich gleich auch noch alles, was mit Versorgen und Schöpfung an sich zu tun hatte. Energetisch hatte ich mir damit den linken Arm abgeschnitten, da dieser der Versorgende ist. – Kein Wunder also, dass ich danach mit einem verstümmelten Arm geboren wurde, ein siamesischer Zwilling ohne eigenen linken Arm war, das Geheimnis um Leben (Schöpfung) & Tod ergründen wollte, und im aktuellen Leben mit einer Frozen Shoulder dasaß :). Und auch kein Wunder, dass ich mit Schöpfung ein Problem hatte. Mir wären im jetzigen Leben viele materielle Segnungen fast zuteil geworden, die ich aber oft aus Unverständnis verhinderte, resultierend aus der noch unbewusst aktiven Ablehnung von Schöpfung an sich. Die bei der Geburt gestorbene Mutter war also noch in mir. So war ich mehrfach knapp dabei Millionär zu werden, habe aber immer eine einzige, die letzte Entscheidung falsch getroffen, was dann zu dem Nicht-Reichtum führte. Arm war ich zwar nie, ich hatte immer was ich brauchte, aber ohne (linken) Arm war ich “arm” (schöne Wortkonstellation :)) im Verhältnis zu dem, was sonst auf natürliche Weise an Fülle zu mir geflossen wäre. In Ablehnung von Versorgung an sich, konnte auch ich ja selbst auch nicht ideal versorgt werden. Es galt für mich zuerst herauszufinden, was Tod ist. Danach, wie Schöpfung ideal abläuft, was eines meiner aktuellen Forschungsgebiete ist.

Seitdem ist mir klar, dass eine Frozen Shoulder und auch alle anderen tiefgreifenden physischen Disharmonien idR nicht in einer Einzelursache in diesem Leben zu finden sind, sondern sich durch karmische Verstrickungen in Schichten auftürmen. Bedenkt man die Summe der Erlebnisse, ist eine finale Auflösung all dessen in diesem Leben durch eine Frozen Shoulder relativ harmlos. Übrig bleibt nichts als Dankbarkeit für diesen Heil-Mechanismus und die Erkenntnis, dass ich lediglich einen eigenen Wunsch erfüllt bekommen habe, da ich folgende Glaubenssätze tief in meinen Geist bohrte:

Schein-Mütterlichkeit:
Gebären (Schöpfen)
= Sterben

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Schein-Sohn, Tochter:
Geboren werden (Schöpfung sein)
= Sterben

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Schein-Väterlichkeit:
Überhebliche Suche nach Wahrheit von: Leben, Tod, Sinn des Lebens, der eigenen Existenz, für andere(!)
= Sterben

pfeilrunter

Gottmensch (“Seele”):
Suche & Erkenntnis der Wahrheit von: Leben, Tod, Sinn des Lebens, der eigenen Existenz, für sich selbst 
= Selbsterkenntnis, das Gewahrsein der Existenz, des “Ewigen (Lebens) Seins”.

Diese bewusste Auflösung führt zu mehr Präsenz im Jetzt, da kein unbewusstes Mitmischen aus diesen vergangenen Erlebnissen mehr geschieht, und zu mehr Verständnis wie die Schöpfung funktioniert und mir dient.

Hier spätestens sollte deutlich werden, wie lohnend es ist, den Schleier der Unbewusstheit über Tod & Geburt zu lüften, wie dies meiner Erfahrung nach am schnellsten durch die Wege und Meditationen geschieht, die wir auf den Workshops zeigen. Zu Beginn scheint all dies voller Leiden, mit der Zeit wird jedoch erkannt, dass es zwar leidvoll empfunden werden darf, aber nicht muss, und selbst in solchen Augenblicken Bewusstheit, Frieden, Liebe, Freude und das Sein präsent sind … da sie überall und an jedem Ort präsent sind. Dies hilft das Ewige im Vergänglichen zu erkennen, und seine Wahrnehmung und Entscheidungen darauf fußen zu lassen.

***
Da wir auch den Workshop “Selbstbestimmte Gesundheit” mit dem Präsidenten der Meta-Health Association anbieten, ist auch diese Sichtweise interessant und kann helfen, das Erleben zu verstehen: Was sagt Meta-Health dazu?

Autor


Abuna Semai

Abuna Semai

All mein Wissen lehre ich frei allen zugänglich und immer & allerorts rein auf Spendenbasis. Wissen ist nur das, was erfahren und verstanden wurde und nicht bloß aus Büchern oder der Meinung anderer weiter gegeben wird. Durch meine Meditationen vertiefen sich fortlaufend meine Erkenntnisse und ich teile sie mit jedem, der sich dafür interessiert. Möge es dich inspirieren und den Weg zu dir Selbst freudvoll erleichtern.


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